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Beeren

Unter Beerenobst sind Obstarten zusammengefasst, deren Gemeinsamkeiten vor allem in den Fruchteigenschaften (weich, klein, rundlich) liegen. Botanisch ist längst nicht jede Beere auch wirklich eine Beere: die Erdbeere etwa, ist eigentlich eine Sammelnuss. Anderes wiederum, wie zum Beispiel die gemeinhin als Gemüse bezeichnete Tomate ist in Tat und Wahrheit für den Botaniker eine Beere...
Wie dem auch sei: Unsere in Feldbach angebauten Beeren sind auf jeden Fall gesunde, wohlschmeckende Vitaminspender, sei es im morgendlichen Müesli oder als leckere Nascherei zwischendurch!



Himbeere

Die Himbeere (Rubus idaeus) gehört ebenfalls zu den Rosengewächsen und ist bereits seit dem Altertum als Heilpflanze bekannt. Im Mittelalter wurde sie vor allem in Klöstern kultiviert.
Als Wildform ist die Himbeere eine recht anspruchslose Pionierpflanze. Bei den kultivierten Formen wird normalerweise zwischen Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren unterschieden. Letztere sind sogenannt remontierend, d.h. die Pflanzen tragen mehrmals Früchte, nachdem sie im Spätherbst zurückgeschnitten wurden und im folgenden Frühjahr erneut austreiben.

Wir bauen fast ausschliesslich Herbsthimbeeren an, die Saison beginnt ca. ab Mitte Juli.

Brombeere

Die dunklen Früchte sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden: Jede ihrer kleinen Einzelbeeren ist im Aufbau einer Steinfrucht (zum Beispiel Kirsche) gleich und hat wie diese eine dünne Außenhaut. Anders als bei der Himbeere ist die Frucht fest an den Blütenboden gebunden.
Die weit verbreiteten Wildformen sind stachelig und anspruchslos. Kultiviert werden heute bevorzugt grossfrüchtige, dornenlose Züchtungen.

Johannisbeere

Die Johannisbeere (Ribes) gehört für einmal nicht den Rosengewächsen, sondern der kleinen Familie der Stachelbeergewächsen (Grossulariaceae) an. Die saftigen, säuerlichen Beeren sind bei Liebhabern als Tafelfrucht begehrt. Meist werden sie jedoch verarbeitet, etwa zu Konfitüre. Die Saison beginnt um den Johannistag (24. Juni), daher auch der Name.