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Integrierte Produktion

...was heisst das?

Ganz allgemein versteht man unter integrierter Produktion (IP) eine naturnahe und tierfreundliche Landwirtschaft.
Für uns heisst dies mit ökologisch angepassten und wirtschaftlich tragbaren Methoden hochwertige Früchte zu erzeugen.

Das machen wir konkret:

  • Förderung der Artenvielfalt durch Ökoausgleichsflächen.
  • Düngemittel nur bei nachgewiesenem Bedarf anwenden.
  • Schaderreger wenn nötig (d.h. nach Erreichen einer bestimmten Schadenschwelle) bekämpfen, dabei aber Nützlinge schonen.
  • Nützlinge gezielt fördern.
  • Schonende Unkrautregulierung, ein gewisses Mass an "Unkraut" wird toleriert.
  • Wir setzen KEINE ANTIBIOTIKA gegen die Pflanzenkrankheit FEUERBRAND ein!

Wir betreiben einen verhältnismässig extensiven Pflanzenschutz, welcher teilweise über die IP-Richtlinien hinausgeht. So definieren wir beispielsweise für unsere Kulturen eigene Schadenschwellen, welche über den empfohlenen liegen. Wir tolerieren also eine höhere Schädlingspopulation als üblich, bevor wir regulierend eingreifen.Bei gewissen Obstarten wie Pfirsichen, Himbeeren, Kiwis oder Feigen verzichten wir nach Möglichkeit ganz auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Als IP-Produzent werden wir regelmässig auf die Einhaltung der Vorgegebenen Richtlinien überprüft!

Unterschiede zur biologischen Produktion

Der Hauptunterschied zwischen der biologischen und der intergrierten Produktion liegt in der Art der eingesetzten Pflanzenschutzmittel. Im Biolandbau dürfen keine chemisch-synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, sondern nur solche auf organischer Basis. Diese wirken jedoch häufig weniger effizient und weniger selektiv als synthetische Pflanzenschutzmittel, weswegen teils massiv mehr Behandlungen pro Saison nötig sind als in der IP.
Für den Standort Feldbach hiesse dies konkret, dass wir wegen der feuchten Witterung bis zu doppelt so viele Fungizid-Spritzungen durchführen müssten. Das hat erhöhte Bodenverdichtung, grösserer Diesel- und Wasserverbrauch etc. zur Folge und ist unserer Meinung nach nicht im Sinne des ökologischen Gedankens.

Wir sind deswegen der Überzeugung, dass wir mit unserer IP-Strategie eine Produktionsart verfolgen, welche in der Gesamt-Ökobilanz mit einer Bio-Produktion zumindest mithalten kann.

Bitte beachten Sie: Diese Angaben sind nicht allgemein gültig! Die sinnvollste Art der Obstproduktion ist sorten- und vorallem lageabhängig. So wäre zum Beispiel in einer Region mit wenig Niederschlägen die Bioproduktion der IP überlegen.